Online-Vortrag zu Corona in der MENA-Region

die Heinrich-Böll-Stiftung Hessen lädt ein:

Pandemie und Proteste in der MENA-Region

Dienstag, 27. Oktober 2020, 19.00 Uhr    

Die Welt wird nach Corona nicht die gleiche sein, insbesondere die wirtschaftlichen Verwerfungen werden bestehende sozioökonomische Konflikte anheizen. Gerade in der MENA-Region (Middle East & North Africa; Nahost und Nordafrika) ist es seit den Arabischen Aufständen 2011 immer wieder zu großen Protesten gekommen. Sozioökonomische Missstände angesichts steigender Preise, hoher Jugendarbeitslosigkeit und mangelnder staatlicher Infrastruktur spielten eine wichtige Rolle und verbanden sich mit Kritik an Korruption und Autoritarismus. Doch wie werden sich Protestbewegungen nun weiter entwickeln, wo sich Arbeitsmarkt- und Haushaltskrisen verschärfen, und welche politischen Auswirkungen können sie auf die Zukunft der MENA-Region haben?

Andreas Schwarzkopf (Frankfurter Rundschau) spricht mit der Politikwissenschaftlerin Irene Weipert-Fenner (Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung) darüber, welchen Stellenwert die Corona-Pandemie für die Länder des mittleren Ostens und des nördlichen Afrikas besitzt.

Bitte beachten Sie: Aufgrund der aktuellen Maßnahmen gegen das Coronavirus ist eine persönliche Teilnahme nicht möglich.

Verfolgen Sie das Gespräch per Livestream auf unserem Youtube-Kanal und diskutieren Sie mit: boell-hessen.de/youtube/

Eine Veranstaltung im Rahmen unserer Reihe Krisengespräche: Corona, die multiple Krise.

In Kooperation mit der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung und der Frankfurter Rundschau.

Mit freundlichen Grüßen

Ralf Zwengel  

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Ralf Zwengel
Heinrich-Boell-Stiftung Hessen e.V.
Niddastr. 64, 60329 Frankfurt am Main
Tel.: 069/ 23 10 90, Fax: 069/ 23 94 78
eMail: zwengel@Boell-Hessen.de

Event-Datum: 
Dienstag, 27. Oktober 2020 - 19:00
Veranstaltung: