Artikel / Presse


Links zu interessanten Artikeln im Umfeld des Asylrechts und der Flüchtlingsarbeit aus Zeitungen,
vom Flüchtligsrat oder von ProAsyl etc.  gibt es auf der Seite


  • Berichte aus den Erlanger Nachrichten:

 

  • 10.06.2017 - In Erlangen droht neues Flüchtlingsdrama
    Trotz guter Integration bangt 16-jähriger Afghane um Bleiberecht 
    ⇒ Link zum Zeitungsartikel -> www.nordbayern.de

  • Was sagt die 3+2 Regel (Erlanger Nachrichten 10.06.2017)
    Das im Juni 2016 von Bundestag und Bundesrat verabschiedete Integrationsgesetz sollte für mehr Sicherheit bei der Ausbildung von Flüchtlingen sorgen. So gilt mit der sogenannten Drei-plus-zwei-Regelung eigentlich, dass Geflüchtete während einer dreijährigen Ausbildung geduldet und anschließend für zwei Jahre Aufenthaltsrecht erhalten.
    ⇒ Link zum Zeitungsbericht -> www.nordbayern.de

  • 14.03.2017 - Erlanger Ärzte gegen Abschiebung von Afghanen
    Hausärzteverein kritisiert in Brief an Seehofer bayerische Abschiebepraxis
    ⇒ Link zum Artikel -> www.nordbayern.de

  • 05.03.2017 - Unter jungen Afghanen geht die Angst um. 
    ​Zwei Flüchtlinge in Erlangen berichten von Gewalterlebnissen
    ⇒ Link zum Artikel -> www.nordbayern.de

 


 

  • Abschiebung von unbegleiteten minderjährigen jugendlichen Flüchtlingen (umF)
    [,,,] "Aus psychiatrischer Sicht ist das eine fahrlässige Gefährdung der seelischen Gesundheit, die bei Minderjährigen dem Tatbestand einer Kindeswohlgefährdung gleichkommt", so der Herriedener Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und-psychotherapie.
    ⇒ Link zum Brief des Arztes

 

 
 
 

 
  • Kein zentrales Erstaufnahmelager: Für eine menschenwürdigere Unterbringung Geflüchteter

Die bisherige Erstaufnahmeeinrichtung in Bayreuth soll geschlossen werden und alle Funktionen dieser in der heutigen Ankunfts- und Rückführungseinrichtung (ARE) in Bamberg gebündelt werden. In dieser Einrichtung in Bamberg können bis zu 4500 Personen auf engem Raum untergebracht werden. Dies halten wir aus mehreren Gründen für eine falsche Entscheidung: Eine Unterbringung unter diesen Umständen ist menschenunwürdig, integrationshemmend, logistisch für haupt- und ehrenamtlich Aktive kaum zu stemmen und ein fatales politisches Signal.
Info:
Offener Brief zur neuen zentralen Erstaufnahme in Bamberg
http://www.buntstattbraun-bt.de/2016/07/03/offener-brief-zur-neuen-zentralen-erstaufnahme-in-bamberg/
„Freund statt fremd“ aus Bamberg unterstützt den offenen Brief und die Petition aus Bayreuth. (Pressemitteilung 15.07.2016)
http://freundstattfremd.de/pressemitteilung-zur-geplanten-schliessung-der-erstaufnahmeeinrichtung-in-bayreuth/

 

 

  • Kritik am Entwurf eines bayerischen Integrationsgesetzes
Integration gelingt mit Unterstützung und Respekt, nicht durch Drohungen, Zwang und pauschale Verdächtigung. Der Entwurf verdient nicht den Namen „Integrationsgesetz“. Der Entwurf ist für die eigenen Wähler/innen und nicht für die geflüchteten Mitbürger/innen gemacht.
Viele Organisationen haben bereits öffentlich den Entwurf zum „bayerischen Integrationsgesetzes“ kritisiert, wir stimmen dieser Kritik, wie sie beispielsweise auf folgenden Seiten geäußert wird, zu.
 
 

 
  • 218 RechtsanwältInnen warnen Bundesjustizminister:

Asylpaket II ist verfassungswidrig
http://www.fluechtlingsrat-bayern.de/offener-brief-rechtsanwaeltinnen-asylpaket-ii.html
Mit einem offenen Brief haben sich 218 Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte aus ganz Deutschland an den Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz Heiko Maas gewandt und vor Grundrechtsverletzungen durch eine Verabschiedung des geplanten Asylpaket II gewarnt.
http://www.fluechtlingsrat-bayern.de/tl_files/Downloads/Offener%20Brief%20an%20Heiko%20Maas_Asylpaket%20II.pdf
 


 
  • Herrmann lehnt Winterabschiebestopp ab
    Innenminister: Klare Absage an die Stadt Erlangen - 06.02.2016
    ERLANGEN - Innenminister Joachim Herrmann lehnt einen Winterabschiebestopp für besonders schutzbedürftige Flüchtlinge ab. Der Erlanger CSU-Politiker erteilt damit einer Forderung des Stadtrates und eines bunten Bündnisses, zu dem auch die christlichen Kirchen gehören, eine klare Absage. Die evangelische Kirche reagiert auf die Antwort des Innenministers mit Empörung.
    …...Der Antrag basierte auf einer Initiative eines Bündnisses, bestehend u. a. aus den Erlanger Linken, der Dekane Peter Huschke (evangelisch) und Josef Dobeneck (katholisch) und Pfarrer Johannes Mann (evangelisch-reformiert) und des Ausländer- und Integrationsbeirates
    .….Anne-Lore Mauer, die Beauftragte für Flüchtlingsarbeit im Evangelisch-Lutherischen Dekanat nennt es „absolut empörend, dass der Innenminister die Winterabschiebungen mit der gesellschaftlichen Akzeptanz des Asylsystems und damit der Stimmung in der Bevölkerung zu begründen versucht“. Man könne „Menschenwürde nicht mit einer diffus drohenden schlechten Stimmung aufwiegen!“ Wir müssten uns leisten können, so Mauer, menschlich zu handeln. „Wir brauchen Politiker, die mutig sind, neben ihrer eigenen Bedürftigkeit und Unsicherheit auch die Not Anderer zu sehen und darauf mit Menschlichkeit, Fürsorge und aufrichtiger Weitsicht zu reagieren.“
Anschreiben an Staatsminister Herrmann über Winterabschiebemoratorium vom 23.12.2015
http://ratsinfo.erlangen.de/bi/vo0050.php?__kvonr=2128366&voselect=2113560
 
 

 

  • EU eröffnet Strafverfahren gegen Deutschland (23.09.2015)
Art. 21 EU-Aufnahmerichtlinie 2013/33/EU bestimmt, dass die Mitgliedstaaten die spezielle Situation von schutzbedürftigen Personen  
– wie Minderjährige, unbegleitete Minderjährige, Behinderte, ältere Menschen, Schwangere, Alleinerziehende mit minderjährigen Kindern, Opfer des Menschenhandels, Personen mit schweren körperlichen Erkrankungen, Personen mit psychischen Störungen und Personen, die Folter, Vergewaltigung oder sonstige schwere Formen psychischer, physischer oder sexueller Gewalt erlitten haben, wie z.B. Opfer der Verstümmelung weiblicher Genitalien –
Die Richtlinie 2013/33/EU trat am 19. Juli 2013 in Kraft. Die Mitgliedstaaten hatten bis 20. Juli 2015 Zeit, diese in nationales Recht umzusetzen. Dies ist in Deutschland nur unzureichend geschehen, Deutschland wurde von der EU-Kommission gerügt.
Die EU leitet gegen 19 Mitgliedsstaaten Vertragsverletzungsverfahren ein. Ihnen wird vorgeworfen, gegen gemeinsame Asylstandards verstoßen zu haben.

  • Effektiver Schutz vor geschlechtsspezifischer Gewalt – auch in Flüchtlingsunterkünften (Studie: 23 S.)

http://www.institut-fuer-menschenrechte.de/fileadmin/user_upload/Publikationen/Policy_Paper/Policy_Paper_32_Effektiver_Schutz_vor_geschlechtsspezifischer_Gewalt.pdf
 

 

 


 
  • Unterbringung von Flüchtlingen in Deutschland,